Bivalent fahren und die Spritkosten halbieren Drucken E-Mail
News - Flüssiggas-Infos
Montag, den 15. September 2003 um 00:00 Uhr

Gastank erhöht die Reichweite

An deutschen Tankstellen ist immer häufiger ein seltsames Phänomen zu beobachten: Ein Fahrzeug wird aufgetankt, aber der Tankdeckel bleibt dabei fest verschlossen. Stattdessen wird das Auto durch eine kleinere zweite Öffnung betankt, die sich meistens etwas unterhalb des üblichen Einfüllstutzens befindet. Ein Blick auf die dazugehörige Zapfsäule löst das Rätsel auf: Dieser Wagen fährt mit Autogas, einer schadstoffarmen Kraftstoff-Alternative, die vom Gesetzgeber durch einen besonders günstigen Mineralölsteuersatz gefördert wird. In Deutschland nutzen bereits mehr als 13.000 Fahrer die äußerst günstigen Literpreise, die sich durch die Steuererleichterung für flüssiggasbetriebene Autos ergeben.

 

Flüssiggas als Auto-TreibstoffAbgesehen von der zweiten Tanköffnung ist den Autogas-Fahrzeugen äußerlich nichts Ungewöhnliches anzusehen. Erst beim Blick auf das Armaturenbrett fällt ein kleiner Schalter auf, der von der gängigen Ausstattung abweicht. Mit diesem Schalter kann jederzeit, sogar während der Fahrt, zwischen Benzin- und Flüssiggasantrieb umgeschaltet werden. Der herkömmliche Benzintank bleibt nämlich auch bei den Autogas-Modellen erhalten, so dass sich die Reichweite des Fahrzeugs beträchtlich erhöht. Auch bei leerem Gastank erlaubt dieser "bivalente" Betrieb eine Weiterfahrt ohne Unterbrechung. Der Autogas-Tank wird platzsparend in der Reserveradmulde oder als Unterflurtank montiert. Das Betanken von Autogasfahrzeugen ist ebenso einfach, wie es jeder von Benzin- oder Dieselfahrzeugen gewohnt ist. Der kleine, aber wichtige Unterschied: Autogas fließt über ein geschlossenes System in den Tank. Verdunstungseffekte oder Verunreinigungen des Bodens sind dadurch ausgeschlossen.

Zurück...